Message – Internationale Zeitschrift für Journalismus

Specials

Recherche und Medienethik #nr19

Hintergründe zu den Themen der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche 2019 Weiter

Recherche und Medienethik #nr18

Hintergründe zu den Themen der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche 2018 Weiter

The Catch-Up - Neues aus der Journalistik

The Catch-Up ist eine Message-Reihe, die über aktuelle Forschungsergebnisse und Diskussionen aus... Weiter

Recherche und Medienethik #nr17

Rückblick auf die Jahreskonferenz von netzwerk recherche 2017 mit allen Artikeln aus dem... Weiter

Recherche und Medienethik #nr15 Spezial

Rückblick auf die Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche 2015 sowie Hintergründe zu den dort... Weiter

    Blog

    #nr19 | Sicherheit

    Schützenswerte Verräter (15. August 2019)

    "Edward Snowden ( Whistleblower ) everywhere" by fleno.de is licensed under CC BY-SA 2.0

    EU-Parlament und Bundesregierung haben den Schutz von Whistleblowern verbessert und bewahren sie künftig umfassend vor Strafverfolgung und Repressalien. Die neuen Maßnahmen sind ein wesentlicher Fortschritt, weisen aber noch Schwachstellen aufvon Julian Schröder
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    Forschung

    Reportage, Feature, Bericht – gibt es nicht!? (10. Juli 2019)

    In regelmäßigen Abständen wird in Deutschlands Zeitungs- und Online-Redaktionen intensiv darüber diskutiert, ob man richtig schreibt. Meist sind die Anlässe Journalistenskandale wie zuletzt z. B. die prominenten Fälle Relotius (2018) und Pfister (2011) beim SPIEGEL. Auch wenn die Schreibregeln nach solchen Debatten immer wieder neu festgezurrt werden, entstehen im Alltag journalistischer Arbeit ganz andere Darstellungsformen, als in Journalismus-Lehrbüchern und Redaktionsregelwerken niedergelegt. Im meiner Dissertation zum Wandel Journalistischer Darstellungsformen (Johannes Gutenberg-Universität Mainz; erschienen als Buch 2018) habe ich elf Darstellungsformen identifiziert, die Leserinnen und Lesern wirklich tagtäglich vorgesetzt werden. Ich stelle hier die wichtigsten Resultate und Folgerungen meiner Forschung zum journalistischen Schreiben vor. Zuvorderst ist dieser Beitrag aber eine Replik auf die Rezension meiner Arbeit von Volker Lilienthal in der Fachzeitschrift Medien & Kommunikationswissenschaft (Heft 1/2019).von Christian Schäfer-Hock
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    Medienkritik

    Vom Politik- zum Presseskandal? (11. Juni 2019)

    by Tim Reckmann | a59.de is licensed under CC BY 2.0

    Wie sauber hat der Rechercheverbund von NDR, Süddeutscher Zeitung und Radio Bremen beim Bremer "BAMF-Skandal" gearbeitet? Eine Analyse über die Grauzone der Verdachtsberichterstattung von Magdalena Neubig
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    Medienkritik

    „Wir Journalisten bewegen uns in einem Dilemma“ (11. Juni 2019)

    Copyright: Christian Spielmann

    Interview mit Stefan Wels, dem Leiter des Investigativ-Ressorts des NDR, über die Kritik an der Verdachtsberichterstattung rund um den BAMF-Skandal. Die Investigation des NDR arbeitete in dem Fall mit der Süddeutschen Zeitung und Radio Bremen zusammen.von Magdalena Neubig, Laura Rihm und Nele Wehmöller
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    Relotius

    Spiegel-Chef Klusmann: „Die Quote liegt bei 99 Prozent gefälscht“ (30. Mai 2019)

    Die vom Spiegel eingesetzte sogenannte Aufklärungskommission versucht in ihrem Abschlussbericht zur Fälschungsaffäre Relotius aufzudecken, wie der Schwindler so lange unbemerkt Fälschungen für das Nachrichtenmagazin produzieren konnte. Schuld sei die abgekapselte Sonderstellung des Gesellschaftsressorts, eine versagende Dokumentation und der interne Druck, Journalistenpreise zu gewinnen. Zudem diagnostizieren die Ermittler eine mangelhafte Fehlerkultur im Haus und weisen der Reportage als Stilform eine besonders hohe Anfälligkeit für Täuschungen zu. Besonders irritierend: Für Spiegel-Stories wurden die zu einer vorgefertigten These passenden Protagonisten gecastet.von Julian Schröder
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