Neues Buch von Message-Gründungsherausgeber (29. Juni 2020)

»Ich lass mir den Mund nicht verbieten!« Journalisten als Wegbereiter der Pressefreiheit und Demokratie Originalausgabe Hrsg.: Haller, Michael; Hömberg, Walter

Michael Haller und Walter Hömberg überblicken in ihrem neuen Buch »Ich lass mir den Mund nicht verbieten!« mehr als drei Jahrhunderte Mediengeschichte und stellen herausragende Journalist*innen sowie engagierte Publizist*innen vor, die Missstände trotz Zensur und Restriktionen klar benannten und so Meinungs- und Pressefreiheit erkämpften beziehungsweise stärkten.

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Von wegen Pressefreiheit (9. Juni 2020)

CNN Korrespondent Omar Jimenez wird in Handschellen abgeführt

Offiziell bekennen sich alle 193 UN-Mitgliedsstaaten zur Meinungsfreiheit, darunter auch Länder wie Ägypten, China oder die Türkei. In der Realität sieht es in vielen Ländern aber anders aus. Immer wieder wird die Pressefreiheit eingeschränkt. Besonders Investigativ-Journalist*innen geraten dann unter Druck.

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„Es ist deine Pflicht, etwas zu sagen“ (15. August 2019)

Barış İnce ist einer von Hunderten Journalisten, gegen die die türkische Justiz ermittelt. Zahlreiche seiner Kolleginnen und Kollegen ­sitzen bereits im Gefängnis, ihm drohen 21 Monate Haft wegen angeblicher Beleidigung des Präsidenten.

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„Wir geben nicht auf!“ (27. August 2018)

Nach der Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia auf Malte gründete der französische Filmemacher Laurent Richard das Netzwerk forbidden stories. Das Netzwerk hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Arbeit von Journalisten weiterzuverfolgen, die sich bedroht fühlen oder bereits getötet wurden. Ein Blick hinter die Kulissen

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„Unsere Situation hat sich nicht verbessert“ (18. Dezember 2017)

Alexei Bobrovnikov (37) mit Anastasia Galuschenko (19), der Tochter des verstorbenen Andrij Galuschenko.

Der ukrainische Journalist Alexei Bobrovnikov recherchierte Ende August 2015 zum Schmuggel zwischen ukrainischen Truppen und den Separatisten im Donbass. In seinem beruflichen Umfeld kam es zu mehreren ungeklärten Todesfällen. Er selbst erhielt ebenfalls Morddrohungen. Seit einem Jahr ist Bobrovnikov Gast der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte. Im Message-Interview rekapituliert der Invetigativjournalist, wie es zu diesem – hoffentlich vorübergehenden – Exil kam.

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Von Pressefreiheit und „Pressefreiheit“ (22. Mai 2017)

Anfeindungen, Drohungen und die Angst vor einer Verhaftung gehören für viele Journalisten weltweit zum Redaktionsalltag. Mehr noch: Auf der Jahreskonferenz des International Press Institutes (IPI) in Hamburg sprachen 300 Redakteure, Reporter und Verleger aus aller Welt über zunehmende Gewalt gegenüber Journalisten.

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Titelthema: Journalismus mit Abstrichen

Eine angenehme Diktatur (7. Oktober 2014)

Technologisch ist China ein offenes Land, journalistisch ganz und
gar nicht. Ausländische Korrespondenten kämpfen gegen Misstrauen,
Einschüchterung, Zensur und – im schlimmsten Fall – die Ausweisung.
Bericht einer deutschen TV-Korrespondentin.

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Titelthema: Journalismus mit Abstrichen

Die neue Öffentlichkeit (7. Oktober 2014)

In China rücken Massenmedien peu à peu in die Agenda-Setter-Rolle. Insbesondere Wirtschaftsmedien gewinnen an Einfluss. Für Journalisten gilt es, gewonnene Aktionsräume zu nutzen. Ein Essay aus Shanghai.

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Titelthema: Journalismus mit Abstrichen

Geschlossene Gesellschaft (7. Oktober 2014)

Seit dem Amtsantritt von Präsident Xi Jinping ist journalistische Arbeit
in China wieder schwieriger geworden. Die Politik greift auf die Presse,
auf soziale Netzwerke und die Journalistenausbildung zu.

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