Recherche und Medienethik

#nr15 Spezial (2. Juli 2015)

Illustration: Vincent Burmeister

Rückblick auf die Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche 2015 sowie Hintergründe zu den dort diskutierten Themen

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Journalisten international

Datenjournalismus: die Erzählform der Zukunft? (7. Mai 2014)

Die Analystin
Christina Elmer, geboren 1983, arbeitet im Wissenschaftsressort von Spiegel Online und betreut Workshops in Ausbildungsprogrammen und Redaktionen als Recherche-Trainerin. Zuvor gehörte sie zum Team Investigative Recherche des Stern und arbeitete bei der Deutschen Presse-Agentur als Redakteurin für Infografiken. Nach einem Studium der Journalistik und Biologie an der TU Dortmund volontierte Christina Elmer beim Westdeutschen Rundfunk. Außerdem arbeitete sie als Freie Autorin für Wissenschaftsthemen.

Offshore Leaks, Steuer-CDs, Snowden-Dokumente: Der Datenjournalismus hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Dass dies nicht nur mit neuen technischen Errungenschaften zusammenhängt, die die Auswertung von großen Datenmengen erleichtern, weiß Christina Elmer. Die Datenjournalistin arbeitet im Wissenschaftsressort von Spiegel Online. Im Interview erklärt sie Message, was den Datenjournalismus auszeichnet und welches Potenzial er für die Zukunft des Journalismus im Allgemeinen birgt.

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Engagement

Objektivität im Journalismus: Ende einer Illusion (22. April 2014)

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„Ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten“ – dieses Credo der Tagesthemen-Legende Hanns Joachim Friedrichs galt lange als ehernes Gesetz des deutschen Journalismus. Wie stehen Journalisten heute zum Thema Objektivität?

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Varia

Bessere Recherchequalität oder digitaler Datenfriedhof? (22. Juli 2013)

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Das Hamburger Transparenzgesetz schaut Unternehmen und Behörden in die Karten und bietet Journalisten damit eine schnellere und unkompliziertere Einsicht in Akten, Dokumente und Verträge. Doch der Beschluss findet auch seine Kritiker in der Hansestadt.

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Varia

Das starke Publikum (26. Juni 2013)

Foto: Matthäus Kosik

Medienexperte Schmidt: „Facebook und Blogs – ein neuer Typ von Öffentlichkeit“

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Wirtschaftsjournalismus

„Nichts ist spannender als Wirtschaft“: Die Krise des Wirtschaftsjournalismus – und warum die Jungen dennoch weitermachen (18. Juni 2013)

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„Nichts ist spannender als Wirtschaft“ – dieser Werbeslogan der WirtschaftsWoche spiegelt den Optimismus früherer Jahre. Zwar ist es wirklich eine der attraktivsten – und anspruchsvollsten – Spielarten von Journalismus, das Wirtschaftsgeschehen zu beschreiben und zu analysieren. Doch zumindest die spezialisierten Zeitschriften und Zeitungen dieses Segments haben Mühe, ausreichend Käufer zu finden.

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Rechtsextremismus

Wegsehen, hinhören, reingehen – die Medien und der Rechtsextremismus (18. Juni 2013)

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Die Morde des Neonazinetzwerks NSU blieben den Sicherheitsbehörden über Jahre verborgen – aber auch der Journalismus hat zu oft geschlafen und die Gefahr von Rechts unterschätzt.
Glatzköpfige Idioten, die man nicht ernstnehmen muss? Ein gefährlicher Irrtum, ein neuer Fall von „hilflosem Antifaschismus“. Die Aufdeckung der NSU-Mordserie, aber auch der rechtsextrem motivierte Massenmord von Anders Behring Breivik in Norwegen ist für Journalisten in ganz Europa Anlass, über die richtige Strategie der Thematisierung rechter Gewalt und Propaganda nachzudenken: wegsehen, hinhören, reingehen?

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