Leseproben

Internet-Manifest

Übermütige Utopisten – so einseitig wie die Bremser und Besitzstandswahrer

Zehn Jahre nach dem »Cluetrain-Manifest« enthält das »Internet-Manifest« nichts Neues. Ein Manifest sollte programmatisch nach vorne weisen. Das hätte dieses Manifest getan, wenn es im letzten Jahrtausend erschienen wäre. Dann wäre es bemerkenswert gewesen, von Journalisten und Medienunternehmen mehr Dialog oder die »Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten« zu fordern.
von Klaus Meier
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Dokument der schlechten Laune

Die Elite der deutschen Web-Journalisten hat Thesen zum Journalis-mus im Internet verabschiedet. Trotz großer Schwächen könnten sie Sprungbrett sein für Überlegungen zur Zukunft des Journalismus.
von Christoph Neuberger
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Gegenthesen zum Internet-Manifest

Eine Lokalzeitung im Bundesstaat New York enthüllte, wie während drei Jahrzehnten Anwälte, Staatsdiener und Schulleiter die Kassen der Distrikte plünderten. Eine Story mit Sprengkraft.
von Stephan Ruß-mohl
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Netzwerk Recherche

Die im Dunkeln sieht man nicht

Sie sorgen dafür, dass in einem Artikel alles stimmt: die Fact-Checker. Doch nur wenige Redaktionen leisten sich diese Experten für systematische Qualitätssicherung.
von Bertram Weiß
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Recherche

Die Absahner von Long Island

Eine Lokalzeitung im Bundesstaat New York enthüllte, wie während drei Jahrzehnten Anwälte, Staatsdiener und Schulleiter die Kassen der Distrikte plünderten. Eine Story mit Sprengkraft.
von Sandra Peddie
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Paid Content

Im Pennyrausch

Das Internet stellt die Geschäftsgrundlage des Journalismus in Frage. Wird alles verschenkt – oder kann »Paid Content« das Überleben sichern? Ist das Urheberrecht ein Relikt der Analog-Ära? Verändert die Nutzerbeteiligung die journalistischen Qualitätsstandards? In einer Themenstrecke zur Zukunft des Internetjournalismus führen unsere Autoren die Debatte weiter und blicken auch auf Entwicklungen im Ausland.In den USA entstanden aus der Debatte um Bezahlinhalte bereits konkrete Projekte, denen sich bis zu 1.000 Zeitungen angeschlossen haben. Doch Kritiker sagen ihnen keine rosige Zukunft voraus.
von Gerti Schön
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Urheberrecht

Die Lobbyisten der Unfreiheit

Aus Angst vor Google wollen deutsche Verleger das Urheberrecht umbauen und auch schlichte Nachrichten unter Schutz stellen. Dies aber wäre ein Angriff auf das Grundrecht der Informationsfreiheit.
von Matthias Spielkamp
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Handhabe gegen den Bilderklau

In der Fotobranche herrscht kein einheitlicher Umgang mit Urheberrechtsverletzungen. Fotografen und Agenturen nutzen ihre rechtlichen Möglichkeiten oft nicht optimal aus.
von Endress Wanckel
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Ostalgie

Die Bedrohung aus der Vergangenheit

Im Wende-Jubiläumsjahr kommt das Schreckgespenst der Ostalgie zurück. Die Medien fordern mehr Aufklärung – doch dadurch würde sich das Problem eher verschärfen, meint unser Autor.
von Hans-jörg Stiehler
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Medientheater

Kriegsreporter

Schulterklopfen am Hindukusch

O-Ton aus Afghanistan? Eher ein Alibi. Kritische Distanz? Längst passé. Die deutschen Kriegsreporter lassen sich vereinnahmen und gängeln – und erliegen politisch-militärischer Propaganda.
von Ulrich Tilgner
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