Populismus

Gespräch unter Kollegen? (21. Juni 2017)

Die Alternative für Deutschland (AfD) und die meisten deutschen Journalisten haben kaum gemeinsame Nenner. Zwar zeigte die Diskussion zwischen AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland und ‚den Medien’ auf der netzwerk recherche Jahreskonferenz durchaus konstruktive Elemente – sie war aber insgesamt ein ideologisches Kräftemessen ohne wirklichen Ertrag.

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Verifikation

„Wir glauben erstmal gar nichts“ (13. Juni 2017)

Journalistisches Bildmaterial hat den Anspruch, Wirklichkeit möglichst unverzerrt darzustellen. Doch was, wenn Bilder gar nicht zeigen, was ist? Im Interview verrät Malte Zeller, der zum 1. Juli die Leitung der Spiegel-Bilddokumentation übernimmt, worauf es beim visuellen Fact-Checking ankommt.

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„Wer früher Leserbriefe beantwortete, galt als Weichei“ (3. Dezember 2015)

Hasskommentare, Shitstorms, persönliche Beleidigungen – Journalisten müssen heute eine gewisse Resistenz gegen Anfeindungen wütender Leser entwickeln. Stapelte sich früher Leserpost auf den Redaktionstischen, gelangt das Feedback heute über Kommentarspalten anonym und in Echtzeit zum Verfasser – und beeinflusst dort die Wahrnehmung anderer Rezipienten.

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Ukraine-Konflikt

Das Gute, das Böse und die Journalisten (8. April 2014)

Wenn deutsche Medien über Russland berichten, reduziert das ein ganzes Land auf Putin, und Kommentare lesen sich wie Standpauken für den Kreml. Eine Polemik gegen Moralkanoniere in den Redaktionen.

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