Von Pressefreiheit und „Pressefreiheit“ (22. Mai 2017)

Can Dündars Appell beim IPI-Kongress: "Wir dürfen nicht aufhören, an unsere Kollegen im Gefängnis zu erinnern und unser Recht zur freien Meinungsäußerung einzufordern.“

Anfeindungen, Drohungen und die Angst vor einer Verhaftung gehören für viele Journalisten weltweit zum Redaktionsalltag. Mehr noch: Auf der Jahreskonferenz des International Press Institutes (IPI) in Hamburg sprachen 300 Redakteure, Reporter und Verleger aus aller Welt über zunehmende Gewalt gegenüber Journalisten.

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Forschung

Vorsicht vor Hypes (7. Oktober 2014)

Forscher übertreiben ihre Studienergebnisse und Wissensredakteure schielen
nur auf auflagenträchtige Schlagzeilen, diagnostizieren Wissenschaftsakademien.
Die Kritik ist oft berechtigt, ein neuer Presserat aber nicht vonnöten, findet
Martin Schneider, Vorsitzender der Wissenschafts-Pressekonferenz.

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Recherche

Undercover unter Kinderschändern (7. Oktober 2014)

Ein Jahr lang recherchiert ein TV-Journalist undercover im Kinderschänder-Milieu. Als er ahnt, dass ein Verbrechen bevorsteht, bricht er mit einer ehernen Regel des Journalismus: Er hebt den Quellenschutz auf – und geht zur Polizei. Protokoll einer journalistischen Gratwanderung.

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Titelthema: Journalismus mit Abstrichen

Eine angenehme Diktatur (7. Oktober 2014)

Technologisch ist China ein offenes Land, journalistisch ganz und
gar nicht. Ausländische Korrespondenten kämpfen gegen Misstrauen,
Einschüchterung, Zensur und – im schlimmsten Fall – die Ausweisung.
Bericht einer deutschen TV-Korrespondentin.

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Titelthema: Journalismus mit Abstrichen

Die neue Öffentlichkeit (7. Oktober 2014)

In China rücken Massenmedien peu à peu in die Agenda-Setter-Rolle. Insbesondere Wirtschaftsmedien gewinnen an Einfluss. Für Journalisten gilt es, gewonnene Aktionsräume zu nutzen. Ein Essay aus Shanghai.

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Genozid in Ruanda

»Überall Genozide« (7. Oktober 2014)

Bei der Aufarbeitung des Völkermords in Ruanda liefern die Medien kaum Neues. Ihre zugespitzten und vereinfachende Berichte werden dem komplexen Ereignis oft nicht gerecht. Im Interview kritisiert Stefan Brüne überholte Gut-Böse-Narrative und fordert, im Angesicht aktueller Krisen den Fokus der Berichterstattung zu verschieben.

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