Normative Ausgrenzung (11. Juli 2016)

Animationsarbeit OBS

„Animationsarbeit“ – ist das der neue (Nicht-) Journalismus? Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz wollen dergleichen streng vom eigentlichen Journalismus unterschieden wissen. Message-Herausgeber Volker Lilienthal widerspricht.

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Fragile Verträglichkeit – Facebook, Google & Co fördern und kolonisieren den Journalismus (14. März 2016)

Volker Lilienthal beim lpr-forum in Frankfurt

Milliardenschwere Internetkonzerne wie Google, Facebook oder Apple drängen auf den Journalismusmarkt. Ihre Offerten zur Kooperation treffen auf kriselnde traditionelle Medienhäuser, die kaum eine Alternative haben als Ja zu sagen. Das lpr-forum-medienzukunft am 10. März 2016 in Frankfurt ging deshalb der Frage nach: „Rettet Silicon Valley den Journalismus?”. Message-Herausgeber Volker Lilienthal warnte in seiner Keynote vor übersteigerten Erwartungen. Der Journalismus werde von den Web-Techs aus Kalifornien „kolonisiert“, seine Vorteile aus der digitalen Kollaboration mit den marktbeherrschenden Internet-Multis seien bislang marginal. Message dokumentiert die Frankfurter Rede von Volker Lilienthal, Inhaber der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus an der Universität Hamburg.

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Recherche und Medienethik

#nr15 Spezial (2. Juli 2015)

Illustration: Vincent Burmeister

Rückblick auf die Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche 2015 sowie Hintergründe zu den dort diskutierten Themen

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Radio sichtbar machen (7. Oktober 2014)

Feature-Produzenten müssen ihre Arbeit im Internet stärker sichtbar machen. Alan Hall von Falling Tree weiß, wie man in der digitalen Welt die Augen fesselt, während die Ohren gebannt dem Inhalt folgen.

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Forschung

Vorsicht vor Hypes (7. Oktober 2014)

Forscher übertreiben ihre Studienergebnisse und Wissensredakteure schielen
nur auf auflagenträchtige Schlagzeilen, diagnostizieren Wissenschaftsakademien.
Die Kritik ist oft berechtigt, ein neuer Presserat aber nicht vonnöten, findet
Martin Schneider, Vorsitzender der Wissenschafts-Pressekonferenz.

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Recherche

Undercover unter Kinderschändern (7. Oktober 2014)

Ein Jahr lang recherchiert ein TV-Journalist undercover im Kinderschänder-Milieu. Als er ahnt, dass ein Verbrechen bevorsteht, bricht er mit einer ehernen Regel des Journalismus: Er hebt den Quellenschutz auf – und geht zur Polizei. Protokoll einer journalistischen Gratwanderung.

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Titelthema: Journalismus mit Abstrichen

Eine angenehme Diktatur (7. Oktober 2014)

Technologisch ist China ein offenes Land, journalistisch ganz und
gar nicht. Ausländische Korrespondenten kämpfen gegen Misstrauen,
Einschüchterung, Zensur und – im schlimmsten Fall – die Ausweisung.
Bericht einer deutschen TV-Korrespondentin.

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Titelthema: Journalismus mit Abstrichen

Die neue Öffentlichkeit (7. Oktober 2014)

In China rücken Massenmedien peu à peu in die Agenda-Setter-Rolle. Insbesondere Wirtschaftsmedien gewinnen an Einfluss. Für Journalisten gilt es, gewonnene Aktionsräume zu nutzen. Ein Essay aus Shanghai.

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Titelthema: Journalismus mit Abstrichen

Geschlossene Gesellschaft (7. Oktober 2014)

Seit dem Amtsantritt von Präsident Xi Jinping ist journalistische Arbeit
in China wieder schwieriger geworden. Die Politik greift auf die Presse,
auf soziale Netzwerke und die Journalistenausbildung zu.

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Ausbildung

Plötzliches Ende (7. Juli 2014)

Zu Recht stellt sich die mit viel Glamour gestartete Journalistenakademie Intajour als Erfolg dar. Aber warum wickelt Bertelsmann sie jetzt ab? Und warum verhindert das Medienunternehmen den Fortbestand als unabhängige Akademie?

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