Diskurs
„Eine der anspruchsvollsten journalistischen Formen“

Wolfgang R. Langenbucher, Doyen der deutschen Publizistikwissenschaft, über die Bedeutung von Europa-Journalismus

Von Chantal Gluding

Trotz Schuldenkrise hat die Europäische Union eine unverändert hohe politische und wirtschaftliche Bedeutung in der Welt. Was Journalismus zur europäischen Integration und supranationalen Öffentlichkeit beiträgt, bleibt hinter den Notwendigkeiten und Möglichkeiten oft noch zurück. In einem Video-Interview mit Message Online äußert sich der Publizistik- und Kommunikationswissenschaftler Prof. Wolfgang Langenbucher zur Qualität des Europa-Journalismus und formuliert Empfehlungen für eine bessere Praxis. Die Fragen stellte Chantal Gluding.

Der emeritierte Professor erregte als junger Wissenschaftler 1969 mit seinem Buch „Der mißachtete Leser“ (zusammen mit Peter Glotz) Aufsehen und war nach vielen akademischen Stationen bis 2006 Vorstand des Instituts für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Langenbucher bezeichnet sich selbst als „leidenschaftlichen Anhänger all dessen, was mit Europa zu tun hat“. Deshalb versuchte der gebürtige Pforzheimer – letztendlich erfolglos – einen Studiengang „Europajournalismus“ ins Leben zu rufen.

Die Multimedia-Beiträge dieser Website wurden von Master-Studierenden der Universität Hamburg  in einer Journalistischen Projektwerkstatt unter Leitung von Prof. Dr. Volker Lilienthal erstellt. Kontakt: volker.lilienthal@wiso.uni-hamburg.de.
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18. Juni 2013

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