Journalistische Strategien
Nachgefragt: Wie gehen Medien mit dem Thema Rechtsextremismus um?

Zuerst das Massaker des Norwegers Anders Breivik, dann die Aufdeckung der NSU-Mordserie in Deutschland. Die Berichterstattung über Rechts ist in der Agenda der Medien weit nach oben gerückt. Im Interview mit Message Online sprechen Vertreter von NDR, Hamburger Abendblatt, stern.de, und taz-Nord über Herausforderungen in der Berichterstattung über Rechtsextremismus.

Von Janette Höfer, Markus Beus & Chantal Gluding

Nachgefragt bei:

NDRinfo – Stefan Schölermann

Als Fachredakteur recherchiert Stefan Schölermann seit vielen Jahren in der rechten Szene.

„Viele Aktionen des rechten Lagers sind nur Show und dienen dem Ziel, in die Medien zu kommen. Den Gefallen muss man Rechtsextremisten ja nicht tun.“

Hamburger Abendblatt – Christian Unger

Der Jungjournalist Christian Unger ist einer der Experten für rechtsextremistische Themen beim Abendblatt.

„Mir fehlt manchmal die Opferperspektive“

stern.de – Swantje Dake

Die Online-Redakteurin Swantje Dake hat den Prozess von Anders Breivik in Oslo miterlebt und darüber berichtet.

„Die journalistische Auseinandersetzung mit Rechtextremismus bedarf einer sehr gründlichen Recherche.“

taz Nord – Andreas Speit

Nicht nur als freier Journalist, sondern auch als Autor diverser Bücher zum Thema Rechtsextremismus hat sich der taz-Kolumnist Andreas Speit einen Namen gemacht.

„Durch die NSU-Morde ist das Thema Rechtsextremismus mal wieder ,in’. Eine nüchterne und kontinuierliche Berichterstattung gibt es nicht.“

Die Multimedia-Beiträge dieser Website wurden von Master-Studierenden der Universität Hamburg  in einer Journalistischen Projektwerkstatt unter Leitung von Prof. Dr. Volker Lilienthal erstellt. Kontakt: volker.lilienthal@wiso.uni-hamburg.de.
© 2013 by Universität Hamburg und den Autorinnen und Autoren.

18. Juni 2013

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