Die Herausgeber
Die Konzeption dieser Zeitschrift geht auf den Herausgeber Michael Haller zurück. Er trägt die publizistische Verantwortung für die MESSAGE-Ausgaben und legt zusammen mit Lutz Mükke die Themen fest. 2010 gewann Michael Haller seinen früheren Assistenten als Mitherausgeber.
Michael Haller
ist wissenschaftlicher Direktor des Instituts für
Praktische Journalismusforschung (IPJ) in Leipzig. Bis zu
seiner Emeritierung im Herbst 2010 war er Professor für
Allgemeine und Spezielle Journalistik an der Universität
Leipzig. Nach dem Studium der Philosophie-, Sozial- und
Politikwissenschaften in Freiburg und Basel arbeitete Haller
als leitender Redakteur bei einer Tageszeitung, dann 13 Jahre
beim Spiegel und zuletzt als Ressortleiter bei der Zeit. Bis
zu seinem Ruf an die Universität Leipzig 1993 war er
Mitglied der Geschäftsleitung der Gesellschaft für
Medienentwicklung mit Sitz in Hamburg, München und
Zürich. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a.
Porträts mit und über Jürgen Habermas und
Friedrich Dürrenmatt, mehrere Handbücher für
Journalisten sowie eine Anthologie zur Medien-Ethik. Haller
ist Herausgeber der SAGE&SCHREIBE-Edition, einer Buchreihe
für den praktischen Journalismus.
Lutz Mükke ist
wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität
Leipzig, Abteilung Journalistik. Er promovierte zum Thema
Auslandsjournalismus. Nach der Arbeit als
Intarsienschneidergeselle holte er nach der politischen Wende
in Ostdeutschland sein Abitur über den zweiten
Bildungsweg nach und studierte anschließend Journalistik
und Afrikanistik an der Universität Leipzig und an der
Makerere University in Uganda. Journalistische Erfahrungen
sammelte er sowohl in ländlich-abgelegenen
Lokalredaktionen als auch bei überregionalen Medien wie
Die Zeit, FAZ oder ARD. 2003 bis 2007 arbeitete Lutz
Mükke als Redakteur und Reporter bei Message. Er ist
Mitglied des Boards of the European Fund for Investigative
Journalism.
Der internationale Beirat
Erstens will MESSAGE international sein; zweitens soll MESSAGE Theorie (Medienwissenschaft) und Praxis (Journalismus) zusammenbringen; und drittens möchte MESSAGE die für den Journalismus relevanten Trends kritisch durchleuchten. Der internationale Beirat – renommierte Fachleute aus Wissenschaft und Praxis – hilft der Redaktion, diese weit gesteckten Ziele zu erreichen. Er berät die Redaktion, begutachtet Manuskripte, gibt Hinweise und übt Heftkritik.
Roger Blum lebt
in Köln. Bis Herbst 2009 war er Professor für
Medienwissenschaft an der Universität Bern. Nach Studium
und Dissertation in Geschichte und Staatsrecht war er zwei
Jahrzehnte als leitender Redakteur im praktischen Journalismus
tätig, unter anderem bei den Luzerner Neuesten
Nachrichten und dem Tages-Anzeiger in Zürich. Seit der
Berufung an die Universität Bern 1989 sind seine
Schwerpunkte Medienpolitik, Mediengeschichte und Mediensysteme
sowie politische Kommunikation. Blum war bis 1999
Präsident des Schweizerischen Presserates; er leitet die
Schweizerische Gesellschaft für Kommunikations- und
Medienwissenschaft.
Christoph
Fasel ist Professor für Medienmanagement an der
Hochschule Calw. Von 1996 bis 1999 war er Chefredakteur der
Monatszeitschrift Das Beste – Reader's Digest für
Deutschland und Österreich.
Nach kaufmännischer Lehre, Studium der Germanistik,
Geschichte und Philosophie und Promotion besuchte er die
Hamburger Gruner+Jahr-Journalistenschule, arbeitete danach
unter anderem beim Bayerischen Rundfunk und bei Bild-Hannover,
wurde Redakteur bei Eltern und in der Münchner Redaktion
des Stern.
Christoph Fasel, promovierter Germanist, hat außerdem
Zeitschriftenkonzepte entwickelt und Bücher
veröffentlicht. Er lehrt an Journalistenschulen und war
1998/99 Gastprofessor am Institut für Kommunikations- und
Medienwissenschaft der Universität Leipzig.
Mark Lee Hunter
ist außerordentlicher Professor und Senior
Research Fellow am Social Innovation Centre INSEAD in
Fontainebleau, Frankreich. Dort lehrt er Kommunikation und
forscht zur Evolution von Nachrichtenmedien. Zu dozieren
begann er bereits 1986 nach seiner ersten
Buchveröffentlichung »The Passions of Men«,
das sich mit dem heute viel diskutierten Thema der
Arbeitsleben-Dilemmata von Männern auseinandersetzt. Es
folgten fünf weitere Bücher und ein paar hundert
investigative Recherchen. Zusammen mit der Unesco
veröffentlicht er in diesem Jahr eine Anthologie
von investigativen Storys unter dem Titel »The
Global Casebook«. Mark Lee Hunter gewann zahlreiche
Journalistenpreise, darunter zwei IRE Awards. In seiner
Freizeit spielt er E-Gitarre
Hans Werner
Kilz war bis Ende 2010 während 14 Jahren
Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, seit
Frühjahr 2011 ist er Mitglied des Aufsichtsrates der
Mediengruppe M. DuMont Schauberg. Nach einem Volontariat bei
der Wormser Zeitung und Studienjahren am Institut für
Publizistik der Universität Mainz arbeitete er zwei Jahre
als politischer Redakteur bei der Mainzer Allgemeinen Zeitung.
1970 begann er als Inlandskorrespondent des Spiegel in Mainz
und Frankfurt. 1981 wechselte er als stellvertretender
Ressortleiter in die Hamburger Redaktion des
Nachrichtenmagazins. Ab 1986 leitete er das
Deutschland-Ressort und wurde 1990 Chefredakteur. Nach 25
Jahren beim Spiegel wechselte Kilz 1996 in die Chefredaktion
der Süddeutschen Zeitung in München.
Hans J.
Kleinsteuber lehrte als Professor für Politische
Wissenschaften und Journalistik an der Universität
Hamburg. Er studierte in Berlin Politische Wissenschaften,
Volkswirtschaft, Amerikanistik und Kybernetik. Seit den
achtziger Jahren gehören Medienpolitik,
Medienökonomie und Medientechnik in Deutschland und im
internationalen Vergleich zu seinen Arbeitsschwerpunkten. Seit
1988 ist er Leiter der Arbeitsstelle Medien und Politik an der
Universität Hamburg. Er arbeitet in zahlreichen Gremien
mit, unter anderem im Rundfunkrat der Deutschen Welle und in
der Medienkommission des Deutschen Bundestages. Er hat
zahlreiche Bücher zu Medienthemen und internationalen
Medientrends veröffentlicht.
Wolfgang
R. Langenbucher war bis zu seiner Emeritierung
Ordinarius für Publizistik und Kommunikationswissenschaft
an der Universität Wien. Er studierte in den sechziger
Jahren in München, arbeitete dort als wissenschaftlicher
Assistent und hatte dort seine erste Professur. Bereits mit
seiner Dissertation wandte er sich – damals noch eher
unüblich – den »populären Medien«
zu und wies auf die kommunikative Bedeutung der Massenkultur
hin. Nach seiner Pressekritik »Der missachtete
Leser« war er auch als Berater für
Zeitschriftenredaktionen gefragt. Der zweite wichtige
Schwerpunkt von Langenbuchers Arbeit ist die
Journalistenausbildung. Den berufsbezogenen
Journalistik-Diplomstudiengang in München hat er zu
großen Teilen konzipiert.
Miriam
Meckel lehrt als Professorin für Corporate
Communication an der Universität St. Gallen/Schweiz und
ist dort Direktorin des Instituts für Medien- und
Kommunikationsmanagement. Zuvor war sie bis 2004
Regierungssprecherin der Landesregierung Nordrhein-Westfalen
und Staatssekretärin für Medienwirtschaftspolitik,
davor Professorin für Publizistik- und
Kommunikationswissenschaft an der Universität
Münster. Während und nach ihrem Studium
(Publizistik, Sinologie, Politikwissenschaft und Jura,
Promotion in Medienwissenschaft) arbeitete sie als Redakteurin
für die WDR-Nachrichtenredaktion West 3 Aktuell, dann als
Chefin vom Dienst und Moderatorin des RTL-Regionalmagazins RTL
West Live. Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Arbeit sind
Redaktionsorganisation und -management, Internationale
Kommunikation und Medienökonomie.
Stephan
Ruß-Mohl ist seit 2002 Professor für
Kommunikationswissenschaft an der Universitá della
Svizzera italiana in Lugano. Von 1985 bis 2001 war er
Publizistik-Professor an der FU Berlin und leitete dort von
1987 an den Studiengang Journalisten-Weiterbildung und von
1999 an das Journalisten-Kolleg. Stephan Ruß-Mohl hat
Sozial- und Verwaltungswissenschaften in München,
Konstanz und Princeton/USA studiert. Journalistisch arbeitete
er u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Neue
Zürcher Zeitung, Die Zeit und als Medien-Kolumnist
für die Berliner Morgenpost. Seine Arbeitsgebiete sind
Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement im
Journalismus, Redaktionsmanagement; vergleichende
Journalismus-Forschung; Medien-Journalismus und
Öffentlichkeitsarbeit für Medienunternehmen.
Siegfried
Weischenberg ist seit 2001 Professor für
Medienwissenschaft und Leiter des Instituts für
Journalistik an der Universität Hamburg. Nach der
Promotion war er zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter,
dann Professor in Dortmund, wo er am Aufbau des Modellversuchs
einer hochschulgebundenen Journalistenausbildung beteiligt
war. Von 1982 bis 2000 lehrte er an der Universität
Münster. Als Gastprofessor lehrte er an verschiedenen
Universitäten im In- und Ausland. Neben der
wissenschaftlichen Tätigkeit hat er auch als Journalist
für Presse, Rundfunk und Agenturen gearbeitet. Von 1998
bis 2001 war er Vorsitzender des DJV. Siegfried Weischenbergs
zahlreiche Veröffentlichungen behandeln sowohl
theoretische als auch praktische Themen des Journalismus.
Dieter
Wild ist promovierter Jurist und Historiker.
Während vierzig Jahren arbeitete er für den Spiegel.
Wild begann 1960 im Deutschland-Ressort, ging dann drei Jahre
später als Korrespondent des Nachrichtenmagazins nach
Paris. Als Leiter des Auslandsressorts kehrte er zurück
und führte das Ressort 25 Jahre lang, bis er 1991 neue
Aufgaben im Haus übernahm. Er wurde Herausgeber von
Spiegel Special, dann stellvertretender Chefredakteur des
Spiegel. Nach Abgabe dieses Postens Ende 1998 leitete er das
Spiegel-Projekt »Jahrhundertchronik«. Auch als
Ruheständler schreibt er Reportagen und Essays für
das Blatt. Außerdem lehrt Dieter Wild
Nachrichtenmagazin-Journalismus an der Universität
Leipzig.