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Der Herausgeber
Die Konzeption dieser Zeitschrift geht auf den Herausgeber zurück. Er legt die Themen fest und trägt auch die publizistische Verantwortung für die MESSAGE-Ausgaben.
Michael Haller ist Professor für Allgemeine und Spezielle Journalistik an der Universität Leipzig. Nach dem Studium der Philosophie-, Sozial- und Politikwissenschaften in Freiburg und Basel arbeitete Haller als leitender Redakteur bei einer Tageszeitung, dann 13 Jahre beim Spiegel und zuletzt als Ressortleiter bei der Zeit. Bis zu seinem Ruf an die Universität Leipzig 1993 war er Mitglied der Geschäftsleitung der Gesellschaft für Medienentwicklung mit Sitz in Hamburg, München und Zürich. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a. Porträts mit und über Jürgen Habermas und Friedrich Dürrenmatt, mehrere Handbücher für Journalisten sowie eine Anthologie zur Medien-Ethik. Haller ist Herausgeber der SAGE&SCHREIBE-Edition, einer Buchreihe für den praktischen Journalismus.
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Der internationale Beirat
Erstens will MESSAGE international sein; zweitens soll MESSAGE Theorie (Medienwissenschaft) und Praxis (Journalismus) zusammenbringen; und drittens möchte MESSAGE die für den Journalismus relevanten Trends kritisch durchleuchten. Der internationale Beirat – renommierte Fachleute aus Wissenschaft und Praxis – hilft der Redaktion, diese weit gesteckten Ziele zu erreichen. Er berät die Redaktion, begutachtet Manuskripte, gibt Hinweise und übt Heftkritik.
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Roger Blum ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Bern. Nach Studium und Dissertation in Geschichte und Staatsrecht war er zwei Jahrzehnte als leitender Redakteur im praktischen Journalismus tätig, unter anderem bei den Luzerner Neuesten Nachrichten und dem Tages-Anzeiger in Zürich. Seit der Berufung an die Universität Bern 1989 sind seine Schwerpunkte Medienpolitik, Mediengeschichte und Mediensysteme sowie politische Kommunikation. Blum war bis 1999 Präsident des Schweizerischen Presserates; er leitet die Schweizerische Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft.
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Christoph Fasel
ist Dozent für Medienmanagement an der Hochschule Calw.
Von 1996 bis 1999 war er Chefredakteur der Monatszeitschrift Das Beste – Reader's Digest für Deutschland und Österreich.
Nach kaufmännischer Lehre, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie und Promotion besuchte er die Hamburger Gruner+Jahr-Journalistenschule, arbeitete danach unter anderem beim Bayerischen Rundfunk und bei Bild-Hannover, wurde Redakteur bei Eltern und in der Münchner Redaktion des Stern.
Christoph Fasel, promovierter Germanist, hat außerdem Zeitschriftenkonzepte entwickelt und Bücher veröffentlicht. Er lehrt an Journalistenschulen und war 1998/99 Gastprofessor am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig.
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Peter-Matthias Gaede
ist Chefredakteur des Magazins GEO und seiner Ableger GEO Special, GEO Wissen, GEO Epoche und GEOlino. Nach einem sozialwissenschaftlichen Studium an der Universität Göttingen und freier Mitarbeit beim Hessischen Rundfunk absolvierte Gaede den ersten Lehrgang der Gruner+Jahr-Journalistenschule in Hamburg. 1980 bis 1983 arbeitete er bei der Frankfurter Rundschau. Ende 1983 ging er wieder nach Hamburg, als Reporter für GEO. Er war von 1987 an Chefreporter, dann stellvertretender Chefredakteur und ist seit 1994 Chefredakteur. Gaedes journalistsche Arbeiten wurden mit dem Theodor-Wolff-Förderpreis, dem Egon-Erwin-Kisch-Preis und dem Journalistenpreis Entwicklungspolitik ausgezeichnet.
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Marion von Haaren, ARD-Korrespondentin in Paris, war bis Ende 2001 Chefredakteurin beim WDR Fernsehen im Programmbereich Politik und Zeitgeschichte. Zum WDR kam sie 1984, nachdem sie ihre Ausbildung an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft sowie ein Volkswirtschaftsstudium an der Universität Köln abgeschlossen hatte. Zunächst arbeitete sie beim Hörfunk, in der Verkehrs- und Wirtschaftsredaktion, 1989 wechselte sie zum Fernsehen. Sie übernahm die Redaktion und Moderation mehrerer Wirschaftssendungen (Markt, Plus3, Plusminus) und kommentierte Wirtschaftsthemen in den Tagesthemen. Von 1995 bis 1997 berichtete sie als Korrespondentin aus dem ARD-Studio Bonn, ehe sie als Chefredakteurin nach Köln ging.
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Hans Werner Kilz ist seit 1996 Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung. Nach einem Volontariat bei der Wormser Zeitung und Studienjahren am Institut für Publizistik der Universität Mainz arbeitete er zwei Jahre als politischer Redakteur bei der Mainzer Allgemeinen Zeitung. 1970 begann er als Inlandskorrespondent des Spiegel in Mainz und Frankfurt. 1981 wechselte er als stellvertretender Ressortleiter in die Hamburger Redaktion des Nachrichtenmagazins. Ab 1986 leitete er das Deutschland-Ressort und wurde 1990 Chefredakteur. Nach 25 Jahren beim Spiegel wechselte Kilz 1996 in die Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung in München.
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Hans J. Kleinsteuber ist Professor für Politische Wissenschaften und Journalistik an der Universität Hamburg. Er studierte in Berlin Politische Wissenschaften, Volkswirtschaft, Amerikanistik und Kybernetik. Seit den achtziger Jahren gehören Medienpolitik, Medienökonomie und Medientechnik in Deutschland und iminternationalen Vergleich zu seinen Arbeitsschwerpunkten. Seit 1988 ist er Leiter der Arbeitsstelle Medien und Politik an der Universität Hamburg. Er arbeitet in zahlreichen Gremien mit, unter anderem im Rundfunkrat der Deutschen Welle und in der Medienkommission des Deutschen Bundestages. Er hat zahlreiche Bücher zu Medienthemen und internationalen Medientrends veröffentlicht.
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Wolfgang R. Langenbucher ist Ordinarius für Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien. Er studierte in den sechziger Jahren in München, arbeitete dort als wissenschaftlicher Assistent und hatte dort seine erste Professur. Bereits mit seiner Dissertation wandte er sich – damals noch eher unüblich – den »populären Medien« zu und wies auf die kommunikative Bedeutung der Massenkultur hin. Nach seiner Pressekritik »Der mißachtete Leser« war er auch als Berater für Zeitschriftenredaktionen gefragt. Der zweite wichtige Schwerpunkt von Langenbuchers Arbeit ist die Journalistenausbildung. Den berufsbezogenen Journalistik-Diplomstudiengang in München hat er zu großen Teilen konzipiert.
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Miriam Meckel
lehrt als Professorin für Corporate Communication an der Universität St. Gallen/Schweiz und ist dort Direktorin des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement. Zuvor war sie bis 2004 Regierungssprecherin der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und Staatssekretärin für Medienwirtschaftspolitik, davor Professorin für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Münster. Während und nach ihrem Studium (Publizistik, Sinologie, Politikwissenschaft und Jura, Promotion in Medienwissenschaft) arbeitete sie als Redakteurin für die WDR-Nachrichtenredaktion West 3 Aktuell, dann als Chefin vom Dienst und Moderatorin des RTL-Regionalmagazins RTL West Live. Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Arbeit sind Redaktionsorganisation und -management, Internationale Kommunikation und Medienökonomie.
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Stephan Ruß-Mohl ist seit 2002 Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universitá della Svizzera italiana in Lugano. Von 1985 bis 2001 war er Publizistik-Professor an der FU Berlin und leitete dort von 1987 an den Studiengang Journalisten-Weiterbildung und von 1999 an das Journalisten-Kolleg. Stephan Ruß-Mohl hat Sozial- und Verwaltungswissenschaften in München, Konstanz und Princeton/USA studiert. Journalistisch arbeitete er u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Neue Zürcher Zeitung, Die Zeit und als Medien-Kolumnist für die Berliner Morgenpost. Seine Arbeitsgebiete sind Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement im Journalismus, Redaktionsmanagement; vergleichende Journalismus-Forschung; Medien-Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit für Medienunternehmen. |
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Siegfried Weischenberg ist seit 2001 Professor für Medienwissenschaft und Leiter des Instituts für Journalistik an der Universität Hamburg. Nach der Promotion war er zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann Professor in Dortmund, wo er am Aufbau des Modellversuchs einer hochschulgebundenen Journalistenausbildung beteiligt war. Von 1982 bis 2000 lehrte er an der Universität Münster. Als Gastprofessor lehrte er an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit hat er auch als Journalist für Presse, Rundfunk und Agenturen gearbeitet. Von 1998 bis 2001 war er Vorsitzender des DJV. Siegfried Weischenbergs zahlreiche Veröffentlichungen behandeln sowohl theoretische als auch praktische Themen des Journalismus.
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Dieter Wild ist promovierter Jurist und Historiker. Während vierzig Jahren arbeitete er für den Spiegel. Wild begann 1960 im Deutschland-Ressort, ging dann drei Jahre später als Korrespondent des Nachrichtenmagazins nach Paris. Als Leiter des Auslandsressorts kehrte er zurück und führte das Ressort 25 Jahre lang, bis er 1991 neue Aufgaben im Haus übernahm. Er wurde Herausgeber von Spiegel Special, dann stellvertretender Chefredakteur des Spiegel. Nach Abgabe dieses Postens Ende 1998 leitete er das Spiegel-Projekt »Jahrhundertchronik«. Auch als Ruheständler schreibt er Reportagen und Essays für das Blatt. Außerdem lehrt Dieter Wild Nachrichtenmagazin-Journalismus an der Universität Leipzig.
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