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Notwendige Selbstvermarktung oder Personenkult?

Eigentlich geht es im Journalismus um gute Geschichten. Die gilt es zu verkaufen. Neueste Kampagnen großer Verlage werben nun aber mit den großen Namen unter den Artikeln. Die Journalisten selbst stehen plötzlich im Vordergrund und erzählen in Werbespots der Zeit oder der Bild am Sonntag, was ihr jeweiliges Medium am besten kann. Auch freie Journalisten versuchen, sich als Marke zu etablieren, um sich im hart umkämpften Markt besser behaupten zu können. Benjamin Breitegger, Max Ginter und Florian Steinkröger haben für Message Online mit Experten gesprochen und um eine Einordnung des Trends gebeten. Neue Egomanie oder eine gute Methode, um Aufmerksamkeit für Journalismus zu schaffen?

Daniel Hautmann und Kristina Maroldt sind freie Journalisten und Mitglieder des Vereins „Freischreiber e.V.“. Kixka Nebraska (Profilagentin.com) berät Journalisten im Umgang mit sozialen Netzwerken und zeigt ihnen auch Möglichkeiten zur Markenbildung auf. Prof. Dr. Horst Pöttker ist Seniorprofessor für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg.

11. August 2015