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Die Top-Themen in MESSAGE 2-2008:
Staatliche Sammelwut trifft journalistische Sanftmut
Deutschland:
Von der Spiegel-Affäre über den Großen Lauschangriff bis zum Caroline-Urteil – stets haben Deutschlands Journalisten lautstark gegen die Verletzung der Pressefreiheit demonstriert. Aber jetzt? Der Staat lässt fleißig Kommunikationsdaten sammeln und speichern – aber die Branche schert´s wenig. Sie sagt nicht, was Sache ist und begeht damit einen schweren Fehler, schreibt unser Autor Burkhard Hirsch, der sich einst als Minister auch um die innere Sicherheit gekümmert hat.
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Interview:
»Der Journalismus in Deutschland ist offenbar so gleichgeschaltet, dass sich jeder alles gefallen lässt.« Das sagt kein neulinker Protestierer, sondern der Chefredakteur des Donaukuriers im Message-Interview. Der 55-jährige Michael Schmatloch nahm die Vorratsdatenspeicherung nicht einfach hin. Sein Blatt demonstrierte gegen die Staatsüberwachung mit einer komplett schwarzen Titelseite.
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Neue Medien
Web-TV:
Die Elefantenhochzeit von Waz und WDR war erst der Anfang. Viele Regionalzeitungen wollen auch bewegte Bilder auf ihren Websites und suchen nach Wegen, wie sie im Zukunftsmarkt mitmischen können.
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Blogs und Journalismus
US-Wahlkampf:
Bloggen ist hipp – deshalb sollen Amerikas Journalisten im Vorwahlkampf ihre Gedanken schnell und aktuell im Netz kundtun. Allerdings wissen die wenigsten, wie sie das machen sollen – und verschenken ihre Reputation.
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Journalismus und PR
Streitgespräch:
Politik ist kein Gebrauchtwagen – oft werden beide aber ähnlich beworben und verkauft. Und was macht der Journalismus daraus? Über Grenzen und Gefahren der Polit-PR diskutieren der Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums Klaus Vater und der Journalist Thomas Leif, Vorsitzender des Netzwerk Recherche
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Whistleblower
Whistleblower:
Ohne sie blieben viele Skandale unentdeckt. Journalisten brauchen die Boten der schlechten Nachricht. Aber wenn sie ihre Pflicht getan haben, werden sie fallen gelassen. Wir berichten über zwei Whistleblower-Schicksale.
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Investigative Recherche
Lobbyismus:
Mehr als hundert Mitarbeiter großer Konzerne sitzen in eigenen Büros in deutschen Bundesministerien. Sie schreiben an Gesetzen mit und nehmen Einfluss auf wichtige politische Entscheidungen. Bezahlt werden sie weiter von ihren Unternehmen. Unsere Autoren beschreiben ihre Recherche für das ARD-Polit-Magazin »Monitor«, die 2006 großes Aufsehen erregt hat.
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Forschung
Selbstzensur:
Was war das mit dem Irakkrieg? Die Schere im Kopf amerikanischer Zeitungsjournalisten funktionierte wie ein Nachrichtenfilter, belegt die Studie einer deutschen Journalistin, die US-amerikanische Regionalzeitungen besucht und analysiert hat. Die Gründe: der Glaube an den Mainstream, Angst vor Patriotismus-Verrat, Druck von Vorgesetzten und die Erwartungen der Anzeigenkunden.
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