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Die Botschaft von MESSAGE

Medienwissen

Was wissen Journalisten über die Wahrnehmung dessen, was sie produzieren? Finden kürzere Texte mehr Leser – oder ist es umgekehrt so, dass Zeitungsleser wieder längere Texte wünschen, sofern sie informativ und interessant geschrieben sind? Kann man Nachrichten besser verstehen, wenn die Daten grafisch veranschaulicht werden? Stimmt es, dass sich die Leser an der Aussage der Überschrift orientieren – oder ist es eher der Vorspann? Kaum einer weiß es: Dienen Kommentare tatsächlich der Meinungsbildung der Leser – oder eher der Selbstdarstellung der Kommentatoren? Und wieviel Vorwissen braucht der Mensch, um etwa die Nachrichten der Tagesschau richtig zu verstehen?

Allgemeiner gefragt: Nehmen die Zuschauer wirklich das für wichtig, was von den Medien als wichtig herausgestellt wird – oder eher das, was sie aufregt? Was wandert in den virtuellen Papierkorb des Vergessens, was bleibt im Gedächtnis haften? Zu welchen Welt-Bildern fügen sich diese Nachrichten in den Köpfen zusammen? Und können die Medienmacher diese Bilder beeinflussen, wenn sie ihre Nachrichten als Infotainment oder als Emotainment präsentierten?

Dies sind ein paar Fragen, die jeden beschäftigen, der trotz Alltagshektik den Kopf nicht verliert. Mit vielen dieser Fragen befasst sich die Medienforschung. In MESSAGE steht, was sie an praktisch verwertbaren Ergebnissen zustande bringt. Denn MESSAGE berichtet in jeder Ausgabe über Analysen, Daten und Befunde aus der angewandten Medienforschung. Und in jeder Ausgabe ist auch zu lesen sein, womit sich die Forschung bitteschön beschäftigen sollte, wenn sie den Kommunikatoren dienlich sein will.