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Die Botschaft von MESSAGE
Journalistisches Handeln
Ethik: Ein Thema nur für fromme Reden im Rotary Club? Vielleicht doch nicht, seitdem wir wissen, daß sich der Journalismus selbst um die Geltung seiner Prinzipien kümmern muß. Denn niemand sonst sorgt sich um die Glaubwürdigkeit der Medien – das teuerste Gut, das der Journalismus zu verlieren hat.
Und wenn es um den Journalistenalltag geht, steht vieles in Frage: die Undercover-Recherche, das Ausfragen oder auch Einschleichen unter falschem Namen, der Info-Einkauf mit dem Scheckbuch; der schwindende Respekt vor der Privatsphäre und dem Persönlichkeitsrecht; die Lust am Flunkern, von der man glaubt, daß sie niemandem schade.
Was ist erlaubt? Was darf gelegentlich toleriert werden? Was sollte strikt unterlassen werden? In messaGe werden die ethischen Grundlagen des Journalistenberufs an aktuellen Beispielen von Rechercheuren, Redakteuren, Juristen und Medientheoretikern diskutiert. Denn zur Ethik kann man keine Rezepte verordnen, über Ethik muß fortlaufend gesprochen werden im Diskurs der Selbstvergewisserung.
In jeder Ausgabe von MESSAGE wird im übrigen auch die aktuelle Spruchpraxis des Presserats dokumentiert und im Hinblick auf den journalistischen Alltag erörtert.
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