#nr15 Spezial | Audio | JournalistINNEN

Podcast: Werbung in eigener Sache (17. Dezember 2015)

Wie sich Frauen im Journalismus besser vermarkten können. (5:31 Minuten)

Es reicht nicht, nur gut zu sein – man muss die Leistung auch sichtbar machen. Selbstvermarktung im Journalismus bedeutet mehr, als den eigenen Namen unter einen Artikel zu setzen. Besonders Frauen tun sich aber schwer damit, auf sich aufmerksam zu machen. Woran das liegt und worauf Frauen achten sollten, wissen Gianna Possehl und Kixka Nebraska. Possehl arbeitet als Beraterin, Coach und Moderatorin. Nebraska analysiert und optimiert digitale Profile. Sie ist zudem Mitbegründerin der Digital Media Women.

von Petra Maier und Eva Book

#nr15 Spezial | Audio | Rechtsextremismus

Rechtsextreme Frauen: Die unterschätzte Gefahr (20. August 2015)

Frauen bekennen sich immer offener zur rechten Szene. / Foto: Michaela/flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Frauen bekennen sich immer offener zur rechten Szene. / Foto: Michaela/flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Beate Zschäpe ist das wahrscheinlich bekannteste weibliche Gesicht in der rechtsextremen Szene. Spätestens seit ihrem Mitwirken in der Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) sollte die Gefahr, die auch Frauen im rechtsextremen Milieu darstellen, bekannt sein. Doch sie werden immer noch als bloße Mitläuferinnen wahrgenommen. Während die Medien über Erscheinungsbild und Beziehungsleben spekulieren, ziehen rechtsextreme Frauen im Hintergrund die Strippen. Sie halten menschenverachtende Reden, übernehmen politische Mandate und verbreiten ein rassistisches Weltbild. Dabei bleiben sie häufig unerkannt.

Die freie Journalistin und Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke und Johanna Sigl, Wissenschaftlerin und Mitglied des Forschungsnetzwerks Frauen und Rechtsextremismus, berichten von Stereotypen in der Berichterstattung über Frauen im Rechtsextremismus – und wie man sie vermeiden kann.

#nr15 Spezial | Audio | International

Unverzichtbar – aber ohne Rückendeckung? (17. August 2015)

Nadine Mierdorf

Stringer sind die Strippenzieher der Auslandsjournalisten: Die lokalen Mitarbeiter ausländischer Medienvertreter stellen Kontakte zu Einheimischen her, übersetzen und recherchieren. Ohne sie geht es – insbesondere in Krisengebieten – nicht. Doch ihr Einsatz stellt häufig ein persönliches Risiko dar, abgesichert sind die Freiberufler durch deutsche Redaktionen selten.

von Lea Freist und Anna Ullrich (mehr …)

#nr15 Spezial | Audio | Krisenberichterstattung

Krieg im Kopf (13. August 2015)

krisenreporter

Wie Krisenreporter mit traumatischen Erlebnissen umgehen

von Annika Jahn

Wer Gewalt, Tod und Elend miterlebt, bleibt seelisch oft nicht unversehrt. Reporter, die aus Krisengebieten berichten, erleben Schreckliches und müssen sehen, wie sie seelisch wieder ins Lot kommen. Für den Umgang mit traumatischen Situationen gibt es kein Patentrezept – jeder Journalist verarbeitet anders. Trotzdem gibt es Strategien, durch die Krisenreporter in Zusammenarbeit mit ihren Redaktionen in Deutschland vor, während und nach dem Einsatz besser mit schrecklichen Eindrücken klarkommen können. Christoph Maria Fröhder und Wolfgang Bauer erzählen, wie gründliche Vorbereitung, eine analytische Perspektive und ein bisschen Aberglaube dabei helfen.